
Unsere Olympia vom Kirchwinkel
Geboren am 27.06.1995
Erlöst am 29.03.2010
Vielleicht bedeutet Liebe auch zu lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt,
nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die,
die wir lieben.

Das erste Bild mit Olympia in unserem Besitz Das letzte Bild von Olympia
Dazwischen lagen über 14,5 Jahre in denen Olympia ihr tolles einzigartiges Wesen unter Beweis stellen konnte.
Olympias Geschichte
Geboren wurde unsere Maus in der Zuchtstätte vom Kirchwinkel, in der wir sie gesucht und gefunden hatten und bei mehreren Besuchen schon lieben gelernt haben. Olympia, für uns ein Traum der in Erfüllung gehen sollte, wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten was den Hund wie auch den Namen anging. Ausgesucht hatten wir uns erst eine andere Hündin aus dem O-Wurf vom Kirchwinkel, die Züchter aber stimmten uns bei unserer Wahl noch einmal um und so zog mit 8 Wochen unsere Maus bei uns ein, warum es so kam, ist uns heute echt egal, wir haben genau den Hund bekommen der zu und in unsere Familie passte. Der Name den wir uns gewünscht hatten, den hat uns leider jemand vor der Nase weggeschnappt und wir haben uns dann eben den Namen Olympia ausgesucht, 2 mal die Ophelia im selben Wurf wäre auch nicht so toll geworden. Am 19.August 1995 war es dann soweit, wir konnten unsere Olympia endlich abholen und unser eigen nennen, wie ist uns die Warterei doch damals schwer gefallen.
Heute schauen wir auf viele wundervolle, ereignisreiche Jahre, Monate, Tage, Stunden, Minuten und Sekunden zurück in der wir der Rasse, dem Dalmatiner, immer mehr verfallen sind. Olympia hat uns 4 Würfe geschenkt, daraus resultieren 25 Welpen, einer schöner als der andere, jedenfalls sehen wir das so. Eine der Mädels, unsere wunderschöne Danea, ist bei uns geblieben und hat dafür gesorgt das Olympia auch zur 16 fachen Oma wurde. Selbst in ihren Enkeln hat Olympia sich verewigt und bei einigen ist die Verwandtschaft absolut nicht zu leugnen.
Dies erleichtert aber nicht das, was sich gerade bei uns im Herzen und in den Köpfen abspielt, wir haben eine großartige, einzigartige und eigentlich unbeschreiblich tolle Hündin gehen lassen müssen. Jeder wünscht sich wohl, das einem diese Entscheidung abgenommen wird und das Herz einfach aufhört zu schlagen wenn die Zeit gekommen ist. Meist ist dies aber nicht der Fall und wir müssen unsere Liebe unter Beweis stellen. Lieben wir genug um loslassen zu können? Wir haben uns auch Tag für Tag nichts mehr gewünscht das Olympia die sehr lange fit war, nochmals aus dem Tief kommt und wir noch Zeit mit ihr verbringen dürfen. Es war ja nicht ihr erstes Tief welches wir mit ihr durchgestanden haben, aber die Tage vergingen und die Besserung auf die wir gehofft haben kam nicht. Nein, man musste sich eingestehen das wir anfingen uns selbst zu belügen und betrügen um eben nicht diesen endgültigen Weg gehen zu müssen, diese Entscheidung zu treffen die so vieles im eigenen Leben verändert. Die ersten Spuren des Egoismus machten sich breit und wohl fühlte man sich auch damit nicht. Vielleicht sollten wir jetzt erst einmal beschreiben wie und was sich in den letzten Monaten an unserer Olympia so drastisch verändert hatte, damit das vorher geschriebene auch einen Sinn bekommt.
Olympia hatte im August 2008 einen Schlaganfall, von dem sie sich absolut ohne Folgen wieder erholt hat, oder waren nur wir der Meinung? Danach fing es langsam aber sicher an, das Olympia nicht mehr so gut hörte, die Schleppleine wurde unser ständiger Begleiter. Nach und nach merkten wir das auch die Augen langsam ihren Dienst aufgaben, zwar langsam aber unaufhaltsam. Trotzdem, Olympia war noch fit, wenn sie sich auch bei längeren Gassigängen nicht mehr wohl fühlte. Olympia hatte auch keinen Spaß mehr auf Wanderungen oder anderen Aktivitäten dabei zu sein, sie igelte sich nahezu in ihr Schneckenhaus ein und fühlte sich zunehmend nur noch in ihrer gewohnten Umgebung wohl. Oft haben wir uns die Frage gestellt, ob dies noch normal sei. Besucher, Besucherhunde und wer auch immer mal bei uns antanzte, das war absolut nie, auch bis zum Schluss, kein Problem für Olympia. Ihre Ruhe fand sie immer ganz schnell, einmal anknurren und dies wurde egal von wem akzeptiert. Die einzigen die Narrenfreiheit hatten, waren Welpen/Enkelkinder und ihre Tochter Danea. Olympia wurde in ihrer Art immer merkwürdiger, sollte es Alzheimer, Altersdemenz usw. beim Hund geben dann hatte Olympia hier in die Vollen gegriffen. Ihre Beine trugen sie auch kaum noch in gewohnter Weise vorwärts, immer häufiger gab es Ausfälle und sie kam vor Panik kaum noch selbst wieder auf die Beine. Die Augen spielten auch nicht mehr genügend mit, daher wurde Olympia auch immer orientierungsloser um nicht zu sagen panisch, am Ende selbst in der Umgebung in der sie aufgewachsen war. Ihre Rennerei, nicht so wirklich mehr in die Ruhe kommen, hat uns alle sehr viele Nerven gekostet. Wie viele Nächte vergangen sind in denen nicht mehr ans durchschlafen zu denken war, mag ich hier gar nicht aufzählen, auch das ihr Schließmuskel seinen Dienst teilweise quittiert hat war nicht der Rede wert, gerne hätten wir ihre Hinterlassenschaften und die Nächte des nicht Durchschlafens noch in Kauf genommen. Ihre Jammertouren wären auch noch zu ertragen gewesen aber alles zusammen genommen war es kein würdiges Leben mehr für Olympia. Die letzten Tage in denen man gehofft hat das sich was bessert, ließ bei uns gleichzeitig immer wieder den Gedanken aufkommen, unsere über alles geliebte Olympia doch endlich loslassen zu können um ihr einen noch würdevollen Abschied zu ermöglichen. Es zerriss uns schon beim kleinsten Gedanken daran das Herz, aber wir wussten und sahen, Olympia hat so auf gar keinen Fall mehr nur noch annähernd Spaß am Leben. Inhalt eines Hundelebens kann es nicht sein, außer den Futterrationen und den kaum noch gewollten Kuscheleinheiten irgendwas mitzubekommen.
Am 29.03.2010 haben wir dann die Entscheidung getroffen und Olympia auf ihrem letzten Weg begleitet, ein sehr schwerer Weg der viel Kraft abverlangte. Olympia hatte die Möglichkeit so einzuschlafen wie sie es sich wohl auch gewünscht hätte. Sie durfte ein letztes mal in den Genuss von Dosenfutter und Leckerchen kommen, Fressen war bis zum Schluss das was Olympia am liebsten machte und so ist sie uns sanft entschlafen mit den letzten Resten von Leckerchen auf der Zunge.
Olympia hinterlässt bei uns allen eine riesige Lücke und wird in unseren Herzen und ihren Kindern und Enkelkindern immer ein Stück weiterleben. Olympia hat uns allen so viel gegeben, mit Worten kann man das nicht beschreiben, wer Olympia kannte weiß aber wovon wir reden
Danke an Thomas Haiduk und Peter Cladders, Züchter vom Kirchwinkel, das wir diese tolle Hündin unser eigen nennen durften.
Machs gut Oly-Puh, so wurdest du am meisten genannt, in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleibst du lebendig und wirst niemals ganz gehen.
Deine Menschen, deine Tochter Danea, Beverly und Gina
Unsere Kira
Wenn es soweit ist
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit
kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von
Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
Kira wurde am 14.05.2007 von ihrem Leiden eines Gehirntumors erlöst.
Gerettet aus schlechter Haltung, so zogst du bei uns ein
solltest bei uns für immer glücklich sein.
Das Leben haben wir dir neu beigebracht
dafür hast du uns belohnt und häufig gelacht.
Du warst nicht immer gut gelaunt und hast
so manchen anderen Hund angeraunt
Gehorsam warst du dafür sehr
deshalb war das Leben mit dir nicht wirklich schwer
Doch leider hattest du schon immer so deine kleine Macken
aber die bekamen wir mit Einfühlungsvermögen immer gebacken
Wer dich kannte der weiß es bestimmt
du warst ein besonderes Hundekind.
Du konntest schubsen und so fordernd sein
da mussten oftmals die Besucher darunter leiden
Aufdringlich haben dich alle genannt
weil sich die Besucher durch dein schubsen auch mal am Kaffee verbrannt,
du hast unser Leben erfüllt mit viel Freude
und trotzdem mussten wir Abschied nehmen heute.
Du hast dich gequält man hat es gesehen,
drum ließen wir dich ins Regenbogenland gehen.
Wir wünschen dir das es dir gut geht da oben
das alle Engel dich nur loben.
Wir alle hier sind sehr traurig und werden dich vermissen
das brauchen wir dir nicht sagen ,das wirst du wissen
Deine Menschen und deine Vierbeinigen Rudelfreunde